Der Wissenschaftsladen Bonn

 

 

 


 

 


 

 


 

Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. ist Spezialist für:

 

  • Beraten & Handeln
  • Vermitteln & Vernetzen
  • Aufklären & Unterstützen.

 


Unsere Arbeitsweise


Fast jeder kennt eine Baustelle in der Nähe, bei der die Straße erweitert wird, ein neues Haus oder gar ein ganzes Gewerbegebiet gebaut wird. Doch wer bringt dies damit in Verbindung, dass der gigantische Flächenverbrauch eines der größten ökologischen Probleme in Deutschland ist? Bewusstsein schaffen und den einzelnen Bürgerinnen und Bürgern Handlungsmöglichkeiten eröffnen – das ist ein wesentliches Arbeitsfeld für Wissenschaftsläden. Doch Science Shops wie der Wissenschaftsladen
Bonn verstehen sich nicht nur als neutrale Wissensvermittler, sondern vielmehr als Anwalt der Bürger. Wenn sich etwa Anwohner gegen einen neuen Mobilfunkmast wehren, weil sie um ihre Gesundheit fürchten, stellt ihnen der Wissenschaftsladen seinen Sachverstand zur Seite. Mit Veranstaltungen, Planspielen, Ausstellungen, Computersoftware, Infobroschüren, persönlicher Beratung geben wir Bürgern Instrumente und Wissen in die Hand, um sich in gesellschaftlich drängende Themen besser einbringen können.


Unsere Institution


Der Wissenschaftsladen Bonn wurde 1984 gegründet und ist mit inzwischen mehr als 25 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte der knapp 60 europäischen Wissenschaftsläden. Der Wissenschaftsladen Bonn, der von seinen Beschäftigten selbst verwaltet wird, arbeitet in drei Themenfeldern: Umwelt und Gesundheit, Bürgergesellschaft und Nachhaltigkeit sowie Arbeitsmarkt und Qualifizierung


Unsere Projekte
und Dienstleistungen


Die Europäische Kommission hat bereits vor Jahren angemahnt, die heutige Wissensgesellschaft brauche gute Wissensvermittler und unterstützte mehrere Projekte von Science Shops. Gemeinsam mit anderen Wissenschaftsläden hat der Wissenschaftsladen Bonn so ein internationales Netzwerk von Wissenschaftsläden aufgebaut, das Bürgerinnen und Bürgern breiten Zugang zu Wissen aus anderen Ländern eröffnet.

Darüber hinaus werden Projekte des Wissenschaftsladen Bonn durch Institutionen wie das Bundesumweltministerium, das Bundesbildungsministerium, Länderministerien oder Stiftungen gefördert. Als gemeinnütziger Verein arbeitet der Wissenschaftsladen Bonn kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert. Der Jahres-Umsatz des Wissenschaftsladen Bonn beträgt rund zwei Millionen Euro. Neben den Projekten tragen Dienstleistungen wie Informationshefte oder auch Bildungsveranstaltungen zur Finanzierung des Wissenschaftsladen Bonn bei.  


Die Wiege der Wissenschaftsläden steht in den Niederlanden


Entstanden sind Wissenschaftsläden zuerst in den Niederlanden. Dort gründeten Studenten und Studentinnen bereits in den siebziger Jahren staatlich geförderte Wissenschaftsläden, so genannte Wetenschapswinkel. Ziel war es, die Brücke zwischen Universitäten und Bürgern zu schlagen, das universitäre Wissen auch dem „Otto-Normalverbraucher“ zugänglich zu machen. Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. wurde – allerdings ohne öffentliche Förderung - 1984 von einer Hand voll engagierter Studierender gegründet, die die Kluft zwischen Universität und Bürgern verringern wollten.

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Schirmherr der Jobmesse 2010

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (Bild: BMU)